Es kann auf zwei verschiedene Arten zu Hause oder in der Praxis angewendet werden. Die Zahnaufhellung kann bei Verfärbungen von mittlerem Gelbbraun bis Hellgrau, bei Tetracyclin-Verfärbungen aufgrund von Drogenkonsum und bei oberflächlichen Verfärbungen aufgrund von Zigaretten-, Kaffee- oder Teekonsum angewendet werden. Es handelt sich um eine riskante Anwendung bei Patienten mit Zahnempfindlichkeit, Mikrorissen oder sehr jungen Zähnen sowie Zähnen mit periapikaler Erkrankung.

Das mit sicheren Bleaching-Systemen erzielte Ergebnis ist langlebig. Dieser Zeitraum hängt auch vom Patienten ab. Bunte Ernährungsgewohnheiten wie übermäßiges Rauchen, übermäßiger Tee, Kaffee und Cola wirken sich negativ auf diese Zeit aus.

Bei der Zahnaufhellung geht es in erster Linie um die Ausgangsfarben. Kurz gesagt: Auch wenn der Grad der Aufhellung von Person zu Person unterschiedlich ist, wird Ihr Arzt Sie in der ersten Sitzung darüber informieren, wie stark Ihre Zähne aufgehellt werden können.

Home-Bleaching
Beim Home-Bleaching werden Gele unterschiedlicher Dichte verwendet. Diese Gele werden mit Hilfe spezieller Geräte, die anhand des Abdrucks aus dem Mund des Patienten hergestellt werden, auf den Patienten aufgetragen. Die durchschnittliche Nutzungsdauer liegt zwischen 7 und 10 Tagen.

Klinisches Bleaching
Bei der Zahnaufhellung in der Praxis wird eine spezielle Schutzbarriere auf das Zahnfleisch des Patienten aufgebracht. Das Aufhellungsgel wird auf die Zähne aufgetragen und die Lichtquelle aktiviert, während sich der Patient zurücklehnt und eine DVD oder CD hört/sieht. Der Aufhellungsprozess ist innerhalb von 1 Stunde abgeschlossen.